Tango-Tanztheater Produktionen

„Die exzessiven Leidenschaften der Gesellschaft X“, Tanztheater Produktion
live mit dem russischen Konzertpianisten Valerij Petasch

Idee/ Inszenierung: Anastasia Ferrer
Premiere am 01.11.2016 im Grazer Orpheum um 19h30

In „Die exzessiven Leidenschaften der Gesellschaft X“ stehen aktuelle Themen wie Frieden, Krieg und
Freiheit und die nie enden wollende Anstrengung genau das zu erreichen, im Vordergrund.

Diese Produktion erzählt die Geschichte unterschiedlicher Charaktere, die mit ihren Eigenheiten und
Leidenschaften im Verlauf eines Krieges aufeinandertreffen- und soweit sie es können, miteinander
kommunizieren. Dieses wird durch unterschiedliche Formen des Tanzes wie russisches akademisches
Ballett, tango argentino und Formen des modern dance dargestellt. Daraus entsteht ein Spiel aus
Intrigen und Manipulation, in dessen Verlauf sich der Zuschauer gezwungen sieht, sich mit seinen
bisherigen Annahmen auseinanderzusetzen und diese in Frage zu stellen.
Die Geschichte ist sehr fesselnd, aber auch beklemmend. Selbst bei lustigen Szenen ist der Zuschauer
sich nicht sicher, ob er lachen soll bzw. darf.
Verstärkt werden die Emotionen des Stückes durch die live Begleitung des durch den Chopin Preis
ausgezeichneten russischen Konzertpianisten und Komponisten Valerij Petasch.

Idee / Inszenierung: Anastasia Ferrer
Choreographie: Anastasia Ferrer
Co-Choreographen: Luigi Zola, Diego & Mirari, Alexander Wonisch

Tanz:
Barbara Schmitt (Ballett)
Diego & Mirari (tango argentino)
Alxander Wonisch (Contemporary Dance)
Anastasia & Luigi ( tango argentino)

Schauspiel:
Matej Bunderla

Live am Konzertflügel:
Valerij Petasch

Lichttechnik:
Stephan Weinberger

Tontechnik:
Johannes Stahl

 

„TANGO  NOIR“ , Tango – Tanztheater Produktion mit Live-Musik

Idee/ Inszenieung: Anastasia Ferrer

Premiere am 5.April 2017 um 19h30 im Orpheum

Wir leben in einer Zeit der Überwachung, der Kontrolle über alles und jeden. Alles muss erfasst werden. Menschen haben das Gefühl, dass sie verfolgt werden. Angst, Unbehagen und Unfreiheit sind das Ergebnis. Paradoxerweise wird dieses Phänomen kommerziell ausgenutzt und marketingmäßig eingesetzt. Man denke nur an die sogenannten ¨ reality – shows¨ Kameras (ver)folgen Prominente, Nicht-Prominente – egal wen oder was – überall hin: öffentlich für jeden über die Medien sichtbar und ¨ verfolgbar¨ sogar in Serien. Es ist eine seltsame Form des Exhibitionismus.

In der Tangotanz – Musik – Theater Produktion  ¨tango noir¨ (schwarzer Tango) zeigen die Tänzer/innen der Kompanie Ferrer zusammen mit internationalen Tango Live – Musikern  die SCHATTENseiten dieses Phänomen in Anlehnung an die stilistische Form eines ¨ film noir¨ in einer szenischen spannenden Geschichte.

Besondere Lichteffekte und der Einsatz von Live- Musik versetzen den Zuschauer akustisch wie optisch in eine surrealistische ambivalente Welt.

Luigi Zola, maestro de Tango argentino, war in  ¨ tango noir¨ zum letzten Mal auf der Bühne als aktiver Tango Bühnentänzer zu sehen und wird für weitere Produktionen für die Kompanie Ferrer als Choreograph und Dramaturg  tätig sein.

 

 

Inszenierung:  Anastasia Ferrer

 

Tanz:

Barbara Schmitt, Luigi Zola, Anastasia Ferrer

Schauspiel:

Daniel Schmidt

Live-Musik:

Violine: Michael Leitner

Saxophon / Stimme: Matej Bunderla

Schlagzeug: Luis Oliveira

Akkordeon : Ivan Trenev

Choreographie: Anastasia Ferrer/ Luigi Zola

Stimme voice – over:  Anastasia Ferrer

 

Bühnenbild: Anastasia Ferrer / Luigi Zola

 

Lichttechnik: Stephan Weinberger

Tontechnik / Aufnahme voice – over : Julian Abuzahra

 

 

 „tango loco, eine Tanztheater – Tango Produktion mit Live-Musik            

Premiere am 26. März 2019 um 19h30 im Grazer Orpheum

Idee: Anastasia Ferrer und Luigi Zola

Eine Inszenierung von Anastasia Ferrer und unter der dramaturgischen Leitung von               Luigi Zola nach dem berühmten Tangolied „balada para un loco“ von Astor Piazzolla /Text von Horatio Ferrer (1969, Buenos Aires)

Die Geschichte

In „ tango loco“ erzählen neun Künstler, davon fünf professionelle Tänzer/innen aus 2 verschiedenen Kontinenten (Südamerika,  und Europa) und ein Live- Musiker (Saxophon und Gesang) in tragikomischen Szenen und phantasievollen skurrilen Bildern die Liebesgeschichte eines Mannes, der an einem schönen sonnigen Nachmittag durch die Straßen von Buenos Aires spaziert und auf einmal zum Zuschauer seiner selbst und damit zum Regisseur seiner eigenen Geschichte wird. In seinen poetischen malerischen Phantasien erscheinen mehrere Bilder. Zunächst er selber: Verwandelt in seltsame Mischung aus einem Vagabunden und einem Schwarzfahrer. Auf seinem bilderreichen surrealistischen Spaziergang entdeckt er eine Irrenanstalt, in der vier Insassen ihr tägliches Leben in Eintönigkeit in einem immer wiederkehrenden routinierten Rhythmus leben. Er befreit sie. Mit ihnen zusammen sieht und erlebt er eine neue kreative Freiheit, die er und die von ihm freigelassenen Insassen vorher nie erfahren haben. Unter ihnen befindet sich auch eine Frau, in die er sich verliebt. In diesem Moment greift der Erzähler selbst von außen in das Geschehen ein.

In „Tango loco“ entstehen die Verrücktheiten aus dem tiefsten Inneren der Seele. Sie sind einfach da und wir lassen den Phantasien, den „locuras“,  ihren scheinbar unsinnigen und unlogischen Lauf.

tango argentino escenario (Bühnentango) in verschieden Formen unter anderem auch als Tangowalzer – in künstlerischer Eigenentwicklung, zeitgenössisch und authentisch ist die „Sprache“ in „tango loco“. Contemporary Dance sowie Mittel der Technik des klassischen Balletts werden als zusätzliche Ausdrucksformen eingesetzt.

„tango loco“ zeigt Tangotanz und Tangomusik aus einem anderen Blickwinkel. Tango macht sich frei von den traditionellen Regeln und Maßstäben. „tango loco“ soll den Mut geben, dass ein jeder seinen eigenen authentischen Stil tanzen kann, sich frei macht von den „strengen“ traditionellen Normen. Ein freies Tangotanzen unserer Zeit gemäß und unter dem Einfluss unserer Umgebung kann so zu einem neuen Gefühl und einem sehr persönlichen Erlebnis führen.

Wir als Künstler möchten den Zuschauer in die Magie dieser Geschichte mitnehmen und auch die leisen Töne auf sich wirken lassen.

 

Mitwirkende          

Tanz:

Eugen Turba- professioneller klassischer Tänzer, Dozent, Choreograph aus Deutschland, lebt und arbeitet vorwiegend in Graz und Deutschland

Sofia Correa Gavito  – professionelle Tänzerin / Dozentin, Choreographin (klassisches Ballett, Contemporary, tango argentino) aus Buenos Aires (Argentinien) arbeitet international, lebt derzeit  in Turin (Italien) im Wechsel mit Buenos Aires

Julian Yopasa – professioneller Tänzer (klassisches Ballett, Contemporary) aus Bogota (Kolumbien), lebt derzeit in Graz, tanzt an nationalen und internationalen Bühnen

Barbara Schmitt – professionelle klassische Tänzerin, Dozentin und Choreographin aus Österreich, lebt und arbeitet vorwiegend in Graz

Anastasia Ferrer – professionelle Tänzerin, Choreographin und Dozentin

Live – Musik:

Matej Bunderla – professioneller Musiker aus Slowenien, hat seinen Wohnsitz in Graz, arbeitet national und international

 

Dramaturgie und tango argentino escenario Tanztechnik:

Luigi Zola, maestro de tango argentino escenario (Bühnentango), lebt seit 2003 in Graz und arbeitet seit mehr als 25 Jahren national und international mit Anastasia Ferrer auf der Bühne.

Lichttechnik: Stephan Weinberger (Wien)

Tontechnik: Julian Abuzahra (Graz)

Organisation: Reingard Windisch

Management: Johannes Legat (Graz)

Homepage: Jakob Leibetseder (Graz)